Ladakh – der Start meines Reisejahres in Indien

Alle Blogeinträge zur Ladakhfahrt mit der Enfield findest du unter der Kategorie Ladakh. Hier ist der Reiseplan inkl. der Links zu den einzelnen Blogeinträgen:

Danach geht es weiter in Indonesien.

Infos Ladakh

Gesundheitlich

Ich habe quasi alles gegessen, was es gab, außer Leitungswasser und Lassi. Das ist extrem lecker aber ich habe Lassi nur in gefühlt ordentlichen Lokalen getrunken. Und ja, auch Proben von Gebackenem aus den Händen von Straßenhändlern, Pakora oder Samosa – sehr lecker! Dazu verschiedene Brotarten, die es erst zum Kosten gab. Und sie haben mir auch Pakora mit ganz wenig Chili extra gebacken. Und sich ein Loch in den Bauch gefreut, wenn ich mehr wollte. Pakora sind mit Teig umhüllte Gemüse-, Zwiebel- oder Fischstücke in Fett ausgebacken. Das war immer gut.

Mein Verdauungssystem hatte gut zu tun mit der fremden Kost, außer Grummeln und mal Schlechtsein war aber nix Schlimmeres.

Jörns Tipp, Nasen- und Augensalbe mit zu nehmen war wichtig. Geholfen hat mit v.A. Nasenöl gegen die Trockenheit und Zinksalbe für Lippen und kleine Verletzungen. Für die Lippen tagsüber noch ein guter fetter Sonnenschutz oder fette Creme. Labello o.Ä. macht es nur noch schlimmer. Die Trockenheit in der großen Höhe ist stressig für die Schleimhäute. Und sowieso starker Sonnenschutz, da mag ich Kindercreme wasserfest LSF 50 für das Gesicht.

Höhenprobleme hatte ich keine, brauchte dafür also auch keine Kopfschmerzmittel.

Die Ladakhi sind toll. Sehr freundlich und hilfsbereit, Kinder spielen gerne mit den Fremden. Betteln ist selten. In in ddhistischen Klöstern waren wir immer willkommen. Natürlich muss man sich an die Regeln halten: Schuhe aus, links herum im Raum und um Stupas, nicht ohne Nachfrage Mönche fotografieren.

Die Tage in Ladakh waren die schönsten dieser Tour.

Srinagar in Kaschmir kann man sich anschauen. Die Moscheen sind sehenswert und in den Bergen drumherum gibt es einige Ziele. Und man trifft immer wieder auf offene und kommunikative Menschen. Frauen müssen wissen, dass nicht alle Moslems mit ihnen sprechen. Man wird schon mal ignoriert. Dafür sind viele stark interessiert an der Politik und diskutierten gerne beim Tee eine mögliche Unabhängigkeit. Vor allem die Jüngeren sprechen gut, aber auch eine uralte Oma lud mich mit astreinem Englisch zu sich ein.

Ein paar Tage auf einem der vielen Hausboote kann man faulenzen, am Naginsee fand ich es wesentlich ruhiger und erholsamer als am Dalsee. Feilschen ist nur beim Taxi und der Riksha notwendig gewesen. Dafür hatte ich mich beim Hausbootbesitzer informiert.

Das Klima war jetzt Ende August wie in D: mittags heiß, abends hat es immer aus wolkenfreiem Himmel völlig überraschend getröpfelt. Die Sonne ging ab 19.00 unter und dann war es schnell richtig dunkel. Moskitos gibt es, aber keine furchtbare Plage und sie übertragen wohl keine Malaria.

Die Strecke von Chandigarh nach Naggar/Manali war zum Teil fahrerisch stressig, landschaftlich aber schön.

Beim nächsten Mal würde ich mehr Tage in Leh verbringen wollen. Da kann man noch viel mehr entdecken und unkompliziert unterwegs sein.

Navi kann vor allem bei der Suchen nach Hotels wichtig sein. Die Städte, auch die kleinen, sind verwirrend. Die größeren Straßen kann man eher nicht verfehlen. Die Karte von ReiseKnowHow ist empfehlenswert.

Das „Hallo, Miss!“, das ich aus Südindien kenn,  ist zu Dreiviertel einem „Hallo hallo hallo hallo“ gewichen, das nun dem Smartfon gewidmet ist: die Suche nach Netz verändert die Kommunikation 😉

Insgesamt: schön war’s aber beim nächsten Mal selbst organisieren und im eigenen Reisetempo fahren. Organisierte Mopedreisen haben eine andere Zielgruppe als mich.

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