Isabell und ihr Sohn zeigten mir ihre Stadt. Mit den Rädern machten wir eine schöne Tour um und durch den Ort, zur Seilbahn auf den Høvden, den Hausberg und zu seinem Kindergarten.

Gegen Mittag brachen wir mit dem Auto auf, um diese tolle Schlucht anzuschauen. Tief hinunter ging es zum brodelnden Wasser. Man musste ziemlich vorsichtig sein, um nicht auf den regennassen Felsen zu rutschen. Gesichert ist hier in Norwegen nur ganz selten ein Weg.

Danach gab es eine kaffeehaltige Pause zu Hause. Die war sehr besonders. Isabell ist ja Italienerin und kocht Kaffee in der Bialetti. Mnjam! Norweger können keinen Kaffee. Damit hat sie Recht.

Bis zum späten Nachmittag hatte sich der Høvden in Wolken verhüllt. Nun klarte es doch noch auf. Ich nutzte das und wollte versuchen, mit dem Rad hoch zu fahren. Isabell macht das regelmäßig mit dem Mountainbike, meinte aber, für mein Rad wird es wohl zu steil sein. Sie hatte Recht, ich musste an zwei Stellen schieben. Der Rest war sehr anstrengend, ging aber. Abends stand ich stolz 600 m höher und guckte runter.

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