Von Oppdal musste ich mich nun wieder Richtung Süden bewegen. Die Zeit in Norwegen neigt sich ihrem Ende zu.

Die große Europastraße wollte ich aber nicht fahren, viel zu interessante Dinge lagen da am Weg. Dovrefjell und Jotunheimen streifte ich auf der Fahrt über die FV 51. Diese Hochebenen: traumhaft, verträumt, geheimnisvoll und voller Trolle!

Auf halben Weg liegen der Gjendevatnet und der Bygdinvatnet. Auf beiden kann man eine Strecke mit der Fähre fahren und zurück paddeln. Beide Male war der Kajaktransport völlig einfach, die Preise sind jedoch trotz Süßwassers gesalzen. Das Erlebnis, völlig allein auf diesen hochgelegenen und sehr tiefen Seen zu paddeln lohnt die Kosten.

Abends war es noch trüb. Von meinem Übernachtungsplatz schaute ich direkt auf den See und mein morgiges Transportmittel.

Später schaffte es die Sonne, durchzulinsen.

Und dann kam auch noch ein zahmes Rentier zu Besuch.

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