Nach einer eiskalten Nacht schien die Sonne über dem Gletschersee. Die Abfahrt verzögerte sich, weil ich das schöne Wetter hier im Schnee genießen musste. Irgendwann fuhr ich dann runter durch das wilde Tal.

Auf dem Weg nach Lom quert man einen Teil des Jotunheimen-Nationalparks. Hier liegt noch jede Menge Schnee und es wird Ski gefahren.

Der Blick von meinem Pausenplätzchen war toll:

Die alte Stabkirche in Lom hatte ich beim letzten Besuch schon besichtigt. Die vielen Busse auf dem Parkplatz schreckten mich ab und ich schaute nur von außen.

Bin ich jetzt in google.maps?

Immer wieder querte die Straße beeindruckende Wildbäche, und führte an langgestreckten Seen vorbei. Beim Nationalpark Reinheimen hielt ich, um an solch einem Bach spazieren gehen. Der Weg erwies sich ausgemachter Wanderweg und brachte mich hoch über das abstürzende Wasser. Sooo schön! Eine spezielle Brücke bestand aus einem eingeklemmten Stein. Da musste man rüber.

Das ist die „Brücke“:

Am späten Abend kam ich an den angepeilten Rastplatz. Direkt unter einer riesigen Felswand fand ich einen netten Schlafplatz mit Blick auf das eisige Hochland. Mit anderen Campern standen wir noch eine ganze Weile draußen und genossen die klare Luft und die Abwesenheit von Regen.

Advertisements