Nun hat es doch noch geklappt.
Mit einem super netten und kompetenten Hamburger Paddler bin ich über die Norderelbe bis Blankenese gepaddelt 🙂
Das war zum Teil das Stück, das ich vor zwei Jahren schon mal im Zweier gepaddelt bin und dabei sehr unglücklich war. Nun also in meinem Faltboot allein und alles war gut.
Die Vorhersage von 4 bft Wind, in Böen 5, stimmte leider und ich hatte riesigen Respekt vor den Wellen, die sich da bei Nordwestwind gegen das ablaufende Wasser aufbauen können.
In der Norderelbe war es sehr kabbelig: Spundwände, wenige Schiffe, viel Wind, Kreuzwellen. Aber es machte Spaß und mein Pakboat ist überraschend spurstabil. Panik gab es nie. An den Landungsbrücken mussten wir echt aufpassen, dass wir nicht einer Barkasse in den Weg kamen. Konzentrieren und konsequent die Richtung halten, dann passt es. Und dann kam bis Blankenese der Wind nochmal kräftig von vorn. Die Wellen waren aber ok. Man braucht schon viel Kraft und Geduld. Die Ebbe schiebt gut mit und der Rest ist Kopfsache. Angekommen beim Ring der Einzelpaddler konnte ich sogar duschen und machte mich nach schnellem Abschied auf nach Fehmarn. Mein Paddelpartner nutzte das nun auflaufende Wasser, um wieder rauf zur Schleuse zu fahren und in die Alster abzubiegen.

So ein schöner Tag! Danke, Kai!

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Mehr Bilder gibt es später von der Wasserfest-Kamera.

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