Einer freundlichen Einladung folgend verbrachte ich die letzten zwei Tage in Bremen.
Einen halben Tag sicherten wir die belasteten Stellen im Unterboden meines Pakboats. Es gab schon Schürfwunden. Besonders an den Gelenkstellen der Spanten drückten sich die Ecken durch. Löcher gab es noch keine, aber trotz der Bodenschutzmatte Abrieb.
Nun ist das Boot ein Marienkäfer mit roten Punkten Streifen. Jetzt ist der Boden geschützt und später kommen schwarzen Kielstreifen auf die Spantendrucklinien.

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Nebenbei habe ich die Klebetechnik gelernt und muss nun immer einen Fön mitnehmen …

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Am zweiten Tag lernte ich etwas über Ebbe und Flut: zu zweit paddelten wir die Weser, Lesum und Wümme mit auflaufendem Wasser und Springflut über 36 km „hinauf“. Nicht aufregend aber hübsch. Mir gefallen die norddeutschen Backsteinhäuser und mein bestens informierter Gastgeber erzählte tausend und eine Geschichte über die Region, Museen, Sehenswürdigkeiten und Menschen hier.

Nun bin ich zurück in Hamburg und muss leider meine Idee, ab Geesthacht weiter zu paddeln vorerst zurück stellen. Morgen ist zu viel Wind, um allein als Neuling die Tide mit Gegenwind zu paddeln. Freitag habe ich dann sehr kompetente einheimische Führung. Drückt mir die Daumen, dass wir unsere Hafendurchquerung trotz Gegenwind ohne Badeeinlage hin bekommen. Ich freu mich sehr darauf und lege schon mal den Trocki zurecht 🙂

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