Heute bin ich bei heftiger Hitze ziemlich kaputt hier in Geesthacht angekommen. Ein schöner Abschluss war es. Letzte Nacht verbrachte ich bei einem ganz kleinen Verein mit ganz lieben Leuten. Es wurde gegrillt und geklönt, dumme Sprüche gemacht und Geschichten erzählt. Schön!
Das Wetter war toll, die Elbe am Morgen ganz platt und die Vogelwelt grölte herum. Adler, Reh und natürlich jede Menge Enten und Gänse gab es zu gucken.
In Lauenburg machte ich eine lange Mittagspause. Lecker essen kann man hier und das Städtchen ist sehr nett anzuschauen. An vielen Häusern hängen Infos zu den ehemaligen Bewohnern und zur Geschichte des Hauses.
Es war mal wieder Sonntag und auf dem Wasser jede Menge los. Die „sportlichen“ Motorbootfahrer nervten mich ziemlich. Von Mopedfahrern kenne ich das Hochdrehen und wrömmm wrömmm ja auch. Warum man mit nem Boot aber mehrfach ein paar hundert Meter immer wieder rauf und runter fährt versteht ich nicht. Wozu?

Aber endlich war ich am Bootshaus des KC Geesthacht angekommen, traf auch gleich jemanden, der sich um den Schlüssel kümmerte und hatte in zwei Stunden den Krempel im Auto, Boot geputzt und geduscht. Nochmal einen ganz lieben Dank an den Verein, bei dem mein Auto so lange stehen bleiben konnte und dessen Mitglieder sich  ausgesprochen bemüht und freundlich um Gäste kümmern.

Den Abend verbrachte ich an der Elbe. Das Wasser der Spree, geboren in Neugersdorf/ Oberlausitz, kommt hier, vermischt mit dem der Havel, nur noch als ganz kleiner Anteil an. Auf den nächsten Kilometern rauscht es das Wehr Geesthacht hinunter und schwabbelt dann ein paar Mal mit der Tide hin und her bis es sich irgendwann in die Nordsee verabschiedet.
Bis dorthin werde ich es nicht begleiten. Mein Respekt vor dem Hamburger Hafen und dem offenen Wasser bis Cuxhaven ist größer als meine Abenteuerlust. Stattdessen fahre ich morgen nach Bremen und bekomme eine ganz persönliche Einführung in das Tidefahren. Und sicher noch 1000 Tipps zum Paddeln überhaupt. Ich freu mich schon!

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