Noch 70 strömungslose km habe ich auf der Spree vor mir. 135 km liegen hinter mir, inkl. diverser Umwege. Bis auf eine Nacht zeltete ich frei, auch mit Feuerchen zum Grillen und Kochen. Ein Abend beim KC Beeskow war nervig durch die pubertierenden Uni- Ruderer aus Bochum.

In guter Erinnerung bleiben aber die vielen netten Begegnungen.

Dörte aus Brandenburg, die mir viele gute Tipps zur Strecke gab und mir den Drosselrohrsänger vorstellte.
Olli aus Berlin, der mich in der Schleuse mitnahm und mir von seinen langjährigen Paddelerfahrungen erzählte.
Das Paar aus Thüringen auf ihrem kleinen Motorboot, das quasi darin wohnt, mich zum zweiten Frühstück einlud und Geschichten aus ihrem Bootsleben erzählte.
Thomas aus Sachsen, der in der Schleusenpause seine spannende Lebensgeschichte erzählte.
Die kleine Familie aus Bayern mit Monika und zwei Kindern, die über zwei Tage für Unterhaltung sorgten.
Die beiden Uferbewohner in Fürstenwalde, die uns jedem ein Bier verkauften und unsere Pause mit einem super netten Gespräch füllten.
Der Schleusenwärter in Alt Schadow der spannend von seinen Schleusenerlebnissen und seinem Leben erzählte und Streckeninfos für mich hatte.
Der freundliche und interessierte Rasenmäher, der mich in die Geheimnisse der vollautomatischen Schleusen einweihte.
Roger und Matthias aus Sachsen, die einen flotten Canadier paddelten und mit ihren Sprüchen und ihrem Dialekt Kindheitserinnerungen weckten. Die Abende am Feuer werde ich vermissen. Danke für die starke Hilfe beim Umtragen!

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