Rund um den ersten Mai sollte meine Sommertour mit Bussi, Boot und Rad beginnen.

Die erste Etappe war das Paddeln auf der Weser mit einem geliehenen Ladoga, einem russischen Faltboot. Um den ersten Mai herum findet ab Hannoversch Münden der Wesermarathon statt. Ich traf mich dort mit zwei weiteren Faltbootfahrern und paddelte am Sonntag die 53 km bis Beverungen. Über Nacht blieben wir auf dem Gelände des Kanuvereins. Am Montag lief es bei gleich schönem Wetter weitere 50 km bis Polle.

Rast in Höxter:

Camp in Polle. Hier gibt es leckeren frischen Fisch!

Am Dienstag bremste uns der Regen aus und wir beendeten nach 40 km in Hameln.

Mittwoch strahlte wieder die Sonne. Wir starteten beim Kanuverein, schleusten mit einer extrem erzählfreudigen Dame in der Schleuse und waren zu Mittag schon im hübschen Ort Rinteln. So schafften wir die 70 km nach Porta Westfalica. Dort fanden wir bei den sehr netten Kanupaddlern Aufnahme und ein Bier und bauten die Faltboote ab. Der Bahnhof liegt nur 200 m weiter.

Faltboot-Abbau-Gymnastik:

Kaiser-Wilhelm-Denkmal Porta Westfalica:

Donnerstag holten wir per Bahn die Autos nach. Am Abend saß ich schon auf dem Deich im Alten Land und guckte große Pötte, die vom Hafengeburtstag kamen.

Die Weser ist ein hübscher, einfacher und gut fließender Paddelfluss. Rast- und Übernachtungsplätze finden sich immer wieder am Ufer. Die Sandbänke versteckten sich unter leicht erhöhtem Wasser. Meine Sommertour begann also mit 198 Paddelkilometern bei schönem Wetter und in gemütlicher Landschaft. So kann es weiter gehen.

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