Lockere 120 Kilometer sollten es werden bis ins Gebirge an der laotischen Grenze. Heimlich war das mein Ziel für die Vierwochenrunde. Schon auf den ersten Kilometern hatte ich aber ein ganz unwohles Gefühl, nach fünfzig war mir richtig schlecht. Ich wollte nicht dorthin. Am meisten Stress machte mir der Gedanke an den kommende Tag mit einer anspruchsvollen Gebirgsfahrt. Wir hielten und berieten. Manchmal habe ich mich über das Ignorieren solcher Gefühle schon sehr geärgert. Dem Schatz lag nicht so viel an dem Grenzgebiet. So bogen wir ab und fuhren auf einer wunderbar ebenen Straße bis Chiang Rai. Im Wunschguesthouse Baan Bua bekamen wir das letzte Zimmer. Und gegen 14.00 saßen wir schon in einem gemütlichen Café, das für die kommenden Tage unser Zu-Hause-Café wurde. So etwas ist mir immer wichtig zu haben.

Wir lasen ein bisschen über den Ort und spazierten den Nachmittag und Abend durch die Stadtteile: Gemüsemarkt, große Markthalle, Uhrtürme, Wats, am Flussufer entlang.

Den Abend verbrachten wir im Foodcourt, ähm, der Fressgass, der Stadt und auf dem Tourimarkt drum herum. Schatz bekam endlich ein neues Halstuch fürs Mopedfahren und ich einen supertollen Erdbeermilchshake.

Zu unser beider Bedürfnisse passte ein freier Tag. Und so verbrachten wir auch den folgenden Tag gemächlich zwischen Guesthouse, Markt und Café. Die Roller bewegten wir nicht.

Es gab sogar Massamancurry, der Kaffee war spitze und auf dem Obstmarkt deckten wir uns für das Abendessen ein. Totaler Verwöhnfaktor war ganz spät noch ein richtig guter Hamburger mit Kartoffelspalten. Komisch, was man unterwegs plötzlich mag ☺

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