Fang – Mae Chan

Gut ausgeschlafen starteten wir nach einem Brot-und-Butter-Frühstück bei Fang und stoppten direkt dahinter schon wieder, um den größten Teakholzbuddha anzuschauen. Auf gut ausgebauter schnell befahrbarer Straße kamen wir gut vorwärts. Bei Thaton stoppten wir an weiteren Buddhas. Den Hang hinauf besuchten wir einen goldenen, einen weißen, einen stehenden und einen in einer Höhle wohnenden Buddha. Am weißen Buddha schnitten wir unser im Makromarkt erstandenes Brot und löffelten dazu die Maracujas in weißem Joghurt. Damit hatten wir ein super leckeres Mittagessen und konnten entspannt die posende und selfie-schießende israelische Jugendgruppe in Pants ertragen. Ihr Guide wirkte etwas angestrengt.

Ganz oben thront das beeindruckende Wat Thaton. Innen kann man auf einem, wie eine Schlange gestalteten, Wendelgang bis nach oben gehen. Schön ist der Blick auf den Fluss Thaton in seinem erst schmalen, dann sehr breiten Bett.
Auf dem Weg zur burmesischen Grenze fanden wir am Straßenrand noch vier weitere nebeneinander gebaute große Buddhafiguren. Diese Reihe wirkte wie ein Vergnügungspark und weniger wie eine religiöse Stätte.

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In Mae Chan hatten wir Pech. Es war Wochenende und eine Radveranstaltung. Das anvisierte Guesthouse war voll und machte uns wenig Hoffnung auf ein anderes Zimmer. Dann telefonierte die liebe Chefin herum und fand doch eins für uns. Es war sehr günstig, das schoben wir auf die Lage außerhalb an der Hauptstraße denn es war innen sehr ok.

Den schön langen Nachmittag verbrachten wir nach einem Spaziergang im vermutlich einzigen Café sehr gemütlich auf dem Sofa. Danach schlenderten wir zum Nachtmarkt und probierten wieder neue Leckereien. Zum Abschluss gab es wieder einen Erdbeershake. Schon lange sind wir im Erdbeerland. Das ist super!

In unserem Hotel konnte man Zimmer auch stundenweise buchen und auch die Umgebung lud zum Vergnügen ein. Der Samstagabend wurde also lang und laut, morgens knallten die Autotüren der Radsportler – es wurde die schlechteste Nacht meiner Reise. Wir packten bald und zogen um ins geplante Baan Maihorm. Nun hatten sie ja wieder was frei.

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