Die Buddha-Höhle öffnet um 7.00 Uhr, im Nationalpark nebenan sind ein Kloster und ein Berg mit Aussichtspunkt zu finden. Seit Langem stellten wir uns mal wieder den Wecker und waren im Morgennebel an der Nationalparkschranke. Hups! 230 Baht sollten wir pro Nase für den Besuch des Aussichtspunktes zahlen. Och nö, dachten wir, dann genießen wir nur die Fahrt durch den Wald hierher und gehen gleich zum Kloster.
Etwa 500 Stufen liefen wir durch den morgendlichen Klosterwald bis zu den Gebäuden und dem Chedi am Berghang. So ein schöner Blick in die Ebene und so lustige Vogelstimmen waren zu hören. Das Kloster wurde in den Berghang und in mehrere Höhlen gebaut, in Felsnischen standen Buddha- und Geisterfiguren. Ein Mönch kam mit uns hinauf zum Chedi und schloss die Türen für uns auf. In der Klosterküche wurde abgewaschen und geputzt.
Unterwegs war der Weg mit buddhistischen Weisheiten gespickt, die ab und zu auch in englisch übersetzt waren. Ein Schild motivierte damit, dass schon 200 Stufen geschafft sind und nur noch 309 „viel leichtere“ vor uns lagen.

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Nach gut einer Stunde an diesem friedlichen Ort stiegen wir wieder hinunter und rollerten zu Buddha-Höhle. Einen großen Teil kann man allein anschauen, er ist leicht zu begehen, elektrisch beleuchtet und auch der schönere. Für zwei andere Dome muss man einen Guide buchen, der mit Karbidlampe und „Beautiful“ und „Mind your head“ alle wichtigen Dinge mehrmal auf der Führung erwähnt. Zwei Kriechstellen und einige schöne Formationen. Diese Tour ist ein „Nice to have“. Eine eigene Lampe sollte man immer dabei haben, die Karbidlampe lässt Vieles im Verborgenen.

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Auf dem Parkplatz der Höhle bekamen wir bei einer der Köchinnen ein leckeres Thai-Essen. Was es war wissen wir nicht, haben nur auf die Zutaten gezeigt.
In direktvan Richtung Norden trafen wir in Arunothai auf die burmesische Grenze. Schlagartig änderte sich das Aussehen der Umgebung. Kaum Häuser, wenige Strohhütten, kaum Landwirtschaft, keine Shops, nur Soldaten. Wir passierten mehrere Militärcamps und Kontrollen und wurden immer freundlich bis desinteressiert durchgewunken. Nie mussten wir halten oder Pässe zeigen.
Danach ging es wieder in die Berge. Schön kurvig kamen wir immer höher. Es wurde kalt. Die Ausblicke waren toll, dieses Bergland ist so riesig! Wir hatten vor, in einem der Bergdörfer zu übernachten. Gefunden haben wir unterwegs nur einige Zeltplätze – dafür war uns hier viel zu kalt. Im Zieldorf gab es einige Guesthouseeinträge. Kinderspiel, dachten wir, da ist was für uns dabei. Pustekuchen, sagte die Realität. Wir waren in einem Resort-Dorf gelandet, in dem kein Zimmer unter 2000,- Baht kostete. Das sind 50,- Euro und keine Option für uns. Eine Stunde vor Dunkelheit starteten wir also wieder raus aus den Bergen und hinunter nach Fang. Aber an diesem Tag war ja alles in Buddha und schon an der Mündung zur Hauptstraße fanden wir die Bungalow-Reihe „To To“ mit Restaurant: neu, sauber, super nett und preislich entgegenkommend. Wir zogen ein und schliefen am Morgen entspannt und ruhig.

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