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Über Berg und Tal Richtung Osten.

Pausen an Ausblickspunkten mit Schokokuchen, Tee, Pomelo und Maracuja gemacht.

Viel Dörfer geguckt, Bergketten bewundert, über lustig herumliegende und -wandelnde Hunde gelacht.

Archäologische Arbeiten an 600 Jahre altem Wat beobachtet.

Auf kleinster Offroadpiste Sami aus der Schweiz mit seiner Transalp getroffen.

Sehr seltsames Kloster angeschaut.

Ein günstiges, praktisches, sauberes Häuschen in Chiang Dao gefunden.

Auf dem Nachtmarkt frittierten Fisch, Mais-Fleisch-Fisch-Bällchen, Waffeln mit Rosinen, Gemüsefladen gefuttert.

 

Am Morgen besuchten wir einen weiteren Wat, der auf einem Hügel liegt und uns in der Morgensonne golden anstrahlt. Direkt neben einem Militärgelände, in das wir fröhlich fotografierend hineinspazieren. Alle Soldaten lächeln verlegen, grüßen nett und sind offensichtlich froh als wir wieder gehen.
Auf dem Watgelände waren viele viele Hähne aufgebaut, in den Ecken kleine Figuren aufgestellt und die Bäume mit lustigen Dingen behangen.
Als nächstes stand ein Magenfüller auf dem Plan. Guten Kaffee zu finden war in dieser Region nicht zu erwarten. Wir wollten eh mal die Seven-Eleven-Gerichte probieren. Also nun: Microwellen-Hamburger mit Chickensteak. Ergebnis: warm aber nicht lecker.
Wir hatten unterwegs schon zwei Pomelo gekauft und waren damit für die nächsten Kilometer gut gerüstet.
Überhaupt Pomelo. Ich liebe diese großen grün-gelben Kugeln ja fürchterlich. Immer mal wieder hab ich auf den Märkten welche gefunden. Hier gab es sie überall. Und hier sind sie wirklich günstig und lecker. 50 Eurocent für eine zu bezahlen ist sehr prima.
Zur Abechslung führte uns der Weg heute über eine Asphaltstraße. Kurvig, manchmal steil, immer mit schöner Aussicht über die weite grün-rote Bergwelt. Es schien auch schon fast wieder die Sonne und es ist ein klein bisschen wärmer geworden. Auf einem Rastplatz an einem Pass hielten wir an, um Pause zu machen. Wir tranken einen schwarzen Tee an einem Kiosk, der am Ende „for free“ war und genossen unsere Pomelo in der Sonne sitzen. Zum Schluss kauften wir einen Beutel Maracuja-Früchte. Sie sind säuerlich aber umwerfend aromatisch: aufschneiden, auslöffeln oder in den Joghurt rühren oder als Eisshake trinken…
Am späten Nachmittag kamen wir in Chiang Dao an. Wir warfen noch einen Blick auf das Gelände der Buddha-Höhle und beschlossen, uns das in Ruhe am nächsten Tag anzuschauen. Eine gute Entscheidung, denn hier brauchten wir dann wesentlich mehr Zeit, als wir gedacht hatten.
In Chaing Dao fanden wir schnell das Guesthouse eines Holländers, das wir uns ausgesucht hatten. Es passte für uns das Häuschen und der Preis, also zogen wir ein.

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