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Nach einer langen, lauten und sehr nassen Gewitternacht und einem kühlen und sehr wolkigen Morgen entschieden wir uns gegen die spannende Sandstraße durch die Berge. Wir bummelten lieber bis Mittag in der Lodge herum und hofften, dass es noch ein bisschen wärmer wird.

Doch die Sonne blieb verborgen, wir zogen so viel wie möglich an und rollerten dann gegen Mittag los über die normale Straße nach Pai. Über einen höheren Pass mussten wir, der lag trotz des deutlichen Windes komplett im Nebel bzw. in der Regenwolke. Gut, dass wir Regenjacken hatten. Mir fehlte eine Regenhose sehr.

Kurz bevor in Pai unser angepeiltes Guesthouse erreichten prasselte es nochmal richtig los. Wir mussten halten und uns unterstellen. Rings um uns herum standen alle Fußgänger und Zweiradfahrer unter den Planen der Shops und guckten mehr oder weniger fröhlich darunter hervor. Nach dreißig Minuten war alles vorbei und es ging weiter.

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Nach kurzer Zeit fanden wir eine passende Unterkunft. Die geplante erwies sich wesentlich teurer als im Reiseführer gelesen. Nebenan passte es dann. Ein schönes Vordach sorgte für einen trockenen Sitzplatz, es gab heißen Tee und wir zogen schnell trockene Klamotten an.

Mit einem Schirm zogen wir los, um das „Aussteiger“örtchen zu erkunden. Wer das mag kann hier sicher gut shoppen. Wir guckten meist nur, suchten nach einem laaaangen Ladekabel für das Tablet und nach einer neuen Jeans für mich. Gefunden haben wir nichts – zum Kaufen. Aber wir fanden ein Café mit vielen leckeren Süßigkeiten, gutem Kaffee, superbequemen Sesseln und Sofas und einer Heizung!

Der Rest ist schnell erzählt: da blieben wir.

Bis es dunkel war, die Füße wieder gewärmt und draußen die Stände für den Nachtmarkt aufgebaut waren. Entlang zweier Straßen konnte man Thai-Gerichte, Pancakes, Shakes, Grillhähnchen, Maden, Frittiertes, Waffeln, Maisbällchen, Bruschetta, Muffins und vieles mehr kaufen. Eine Ecke zum Setzen gab es leider nicht. Satt und zufrieden plumpsten wir in die Aufladestation im Guesthouse.

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