Mae Hong Song ist ein nettes kleines Städtchen, in dem man ein paar Tage verbringen kann. Rundherum kann man zu mehreren Bergdörfern fahren. Viele werden staatlich unterstützt durch OTOP. Dadurch verfälscht sich natürlich auch der Eindruck und es entstehen große Unterschiede zwischen den Dorfteilen. Es werden einheimische Produkte wie Tee, Obst und Handarbeiten verkauft, Übernachtungen in Bungalows angeboten und Straßen asphaltiert. Lebendiges Dorfleben sieht man dann eher in den ursprünglichen Dörfern, die man über die Staubstraßen erreicht. Dort kamen uns die Menschen immer freundlich entgegen, auch wenn wir uns leider nicht unterhalten konnten. OTOP vermarktet aktiv, sorgt für einen guten Lebensstandard und faire Einkommen und lockt Veranstalter mit ihren Reisebussen an.

Wir fuhren bis zum Militärposten an der Grenze zu Burma und hatten beeindruckende Blicke über die langen und hohen Bergketten, die die Grenze markieren.

In Hong Song besuchten wir die beiden Tempel hoch über dem Ort. Sie sind ein Pilgerziel für die Bergvölker hier und man hat einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Wir genossen mehrfach die Sonnenuntergänge am See und die schönen Farben über den Bergen. Zwei Tage verbummelten wir in Cafes mit Planung, genossen das Zusammensein und Spazierengehen. Jeden Abend probierten wir die leckeren kleinen Dinge auf dem Nachtmarkt am See. Steak mit Pommes, Crepes mit Schokostreuseln, in Teig verpackte ganze Mini-Eier, Gemüsepfännchen, Obstjuice, Erdbeershakes, Fische, gebratener Stickyreis waren unsere Lieblinge. Dabei schauten wir den Tanz- und Musikshows auf der Bühne zu. Am Ende landeten wir bei einem Bier oder einem frischen Erdbeer-Milchshake auf unserer Terrasse und schauten dem Treiben bis zur Müdigkeit zu. Wir hatten schöne warme Tage, kühle Nächte, leckeres Essen.

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