Von Mae Chaem aus fuhren wir wieder hinüber an die Westgrenze und weiter nach Norden. Diesmal aber komplett auf Asphalt und durchweg tollen Straßen. Kurve an Kurve. Das gelbe Schild mittendrin brachte uns zum Schmunzeln. Der Straßenbau hier ist sicher nicht so ganz einfach. Immer wieder sinkt der Boden weg, bricht große Löcher in den Asphalt, müssen Hänge gesichert werden. In der Regenzeit geht da bestimmt viel kaputt.

An diesem Tag trafen wir auf viele freundliche Menschen. Zuerst auf einem Pass, wo wir Kaffee und Sprit, Kekse und Obst kaufen konnten. Viel Landwirtschaft wird hier betrieben. Weite Maisfelder ziehen sich die steilen Hänge hinuf, gerade wurde geerntet, gedroschen und auf Pickups die Körner weggebracht. Blumenfelder mit Strohblumen (und im Herbst Sonnenblumen) waren bunte Farbtupfer auf den sonst gelb-braunen Bergen. Pickups voll mit Kohlköpfen kamen uns entgegen.

Zweimal trafen wir auf Konvois, deren Anlässe wir nicht kennen. Einmal üüberholten wir eine lange Schlange mit Gepäck wandernder Mönche und einmal kamen uns bunt geschmückte Autos entgegen.

Wir passierten einige sehr wenige Dörfer und kamen früh genug in Mae Hong Song an, um uns ein Zimmer am Ufer des kleinen Sees zu suchen.

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