Doi Inthanon ist der höchste Berg Thailands. Als Bergefans mussten wir natürlich hierhin. 2565 m hoch, morgens 6°C sagte die Anzeige, jede Menge thailändischer Besucher an diesem Samstagmorgen. Sehr lustig, mit ihnen gemeinsam zu frieren und sich an einem heißen Kaffee zu wärmen. Wir schlenderten herum, spazierten über den Naturtrail, aßen heiße Waffel zum Kaffee und schossen Bilder von den Bergrücken um uns herum.

Danach rollten wir eine Etage tiefer zu den Royal Pagodas. Zwei schön gepflegte Gärten verleiteten uns, hier einfach in der Sonne zu sitzen und den Ausblick zu genießen. Das taten auch jede Menge anderer Besucher, viele Selfies vor den Blumen wurden geschossen und die riesigen und interessant gestalteten Pagoden wurden betrachtet. Mosaike, Malereien und Reliefe stellten Situationen aus dem Leben Siddarthas bzw. der Königsfamilie dar. Die Bergketten blieben leider im Dunst versteckt, wirkten aber auch so sehr beeindruckend. In diesem oberen Teil des Berges herrscht Nebelwald vor – der Name muss ja seine Ursache haben.

Spät am Nachmittag fuhren wir weiter hinunter zu den beiden Wasserfällen Huai Sai Lueang und Hae Pan. Zum ersten führte uns ein kurzer Fußweg, zum zweiten 500 m kraxeliger Waldpfad. Beide Fälle waren schön, der zweite hatte hübsche Gumpen, in denen man baden könnte. wir machten uns aber bald wieder auf den Weg, um vor der Dunkelheit zurück zu sein.

In Mae Chaem deckten wir uns auf dem Markt mit Obst ein und probierten ein paar andere Gerichte unseres Chickengrillers. wieder lecker.

Überhaupt war die Lage des Zimmer hier klassse. Direkt über dem 7/11, aber nach hinten, also ruhig, Terrasse mit Blick auf den Berg. Nebenan ein Café, unten der Hähnchenmann, 100 m zum Gemüse- und Obstmarkt. Parkplatz, Wasserkocher, Tee, Kaffee, riesig groß und super sauber. Nur der Name verriet nicht, dass es sich um ein Guesthouse handelte: Santhong Building, nur in Thai angeschrieben. Empfehlenswert.

 

 

Advertisements