Auf dieser Strecke liegt die Höhle Kaew Usu. Wir entschieden uns nach der gestrigen tollen Erfahrung aber, sie aus zu lassen. Einiges sprach für das Vorbeifahren. Man soll dort einen Führer nehmen und es gibt einen längeren Laufweg. Für meine Knie war ein Schontag wichtig. Es soll ein längeres Stück richtig schlechte Straße geben, das durch die Berge führt, das würde viel Zeit kosten.

Wir genossen es, in Ruhe zu fahren und immer wieder halten zu können, um zu schauen. In den Bergen wurde dann der Belag tatsächlich deutlich schlechter und die Straße schmaler. Auf einem langen Stück wurde gebaut, da wurde es für uns mühsam und langsamer. Aber alles halb so wild. Wir fuhren durch kleine Bergdörfer, die sich zu den thailändischen Städtchen deutlich unterschieden. Viel einfache Landwirtschaft wird hier ebtrieben, Wasserbüffel waren häufig zu sehen und die Menschen trugen traditionelle Kleidung. Selten war ein Wat zu sehen. Hier überwiegen animistische Glaubensrichtungen.

Wir kamen am Nachmittag in Sariang an und bezogen ein Häuschen neben dem gebuchten Guesthouse. Wir wohnten quasi auf dem Parkplatz. Das aber gar nicht schlecht. Nach einer schnellen Dusche hatten wir Zeit, durch den Ort zu bummeln, besichtigten Wat Chong Kham, das im Shaan-Stil gebaut ist und fanden abends ein kleines Restaurant am See. Wir trafen eine Fitnes treibende Frau, werkelnde Mönche, einen Hotelbesitzer im John-Lennon-Trimm, interessante Bartträger mit breitem Grinsen, erklärfreudige Passantinnen, einige gut englisch sprechende Einwohner, einen ultracoolen Motorradpolizisten, einen fröhlich handelnden Taschenhändler mit Faible für deutsche Fußballmannschaften und viele Mücken.

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