Wir wohnten nicht in Sukothai sondern westlich des Historical Parks an der Hauptstraße. Sukothai war ein Königreich, die neue Stadt hat damit aber nichts zu tun.

Wir besichtigten nur den Historical Park Sukothai. Zunächst konzentrierten wir uns auf den zentralen Teil mit dem Wat Mahathat und vielen anderen gut erhaltenen oder schon verfallenen Tempeln. Danach rollerten wir auch die Außenbezirke ab und fanden einige sehr verlassene, dabei doch interessante Tempel.

An einem von ihnen picknickten wir unsere erstandenen Grillspieße.

Müde von den vielen Tempelbesichtigungen und entsprechenden Fußwegen freuten wir uns auf die Dusche und das leckere Essen bei unserem Resort. Es gab gebratenes Cashew-Gemüse mit Chicken und Reis. Das Restaurant hat offensichtlich nur ganz selten Besuch von westlichen Touristen. Am ersten Tag traute sich keiner, uns zu bedienen. Wir bestellten erstmal Getränke, das war leicht: Wasser, das heißt nam. Eine Essensbestellung dauerte, weil wir uns durch die Karte lesen mussten und Fragen hatten. Der Kellner ging und danach kam einfach keiner mehr. Irgendwann musste der jüngste, etwa zehnjährige, Sohn ran. Er war super, nahm die Bestellung auf, sagte zwar nichts aber verstand unsere Gesten.

Das Essen wurde direkt aus der Küche gebracht und für die Rechnung musste der Kleine wieder ran. Unser maak-maak für „Das war lecker.“ entlockte ihm sogar ein Lächeln.

Unser zweiter Besuch verlief viel geschmeidiger. Es traute sich jetzt auch der Kellner zu uns und nahm ratz-fatz die Bestellung auf. Aber auch wir haben dazu gelernt. An den Sitzgruppen hingen Bambusrohre, auf die man klopfen muss, wenn man einen Wunsch hat.

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