Die schönste Faulenzerei wird mir irgendwann langweilig. Und so lieh ich mal wieder einen Roller aus, packte mein Säckchen vorne rein und rollerte über Krabi nach Phang Nga. Zunächst zweimal kurz mit Fähren, dann zu lang auf der Schnellstraße und endlich immer so dicht wie möglich am Wasser und über kleine Straßen. Die waren nicht immer asphaltiert aber einfach zu fahren.

Ein Obstpicknick gab es irgendwo am Strand, an einem kleinen Tempel an der Straße bat ich die Geister, auf mich aufzupassen und am Amazon Café gab es kaltes Coffein. Angekommen in Phang Nga bezog ich ein schlichtes Zimmer im Hotel Rattanapong direkt am Markt. Touristen gibt es hier nicht viele, englisch sprachen selbst die Touranbieter quasi nicht.

Rund um Phang Nga herum kann man Kalksteinfelsen bewundern. Berühmt ist die Bucht mit ihrem James-Bond-Felsen, in der ich ja schon war und die man am besten mit Kajak oder Longtailboot besichtigt.

Eine kleine 40 km-Runde führte mich durch die Felsen, Bananenplantagen und kleine Dörfer. Mit Sonnenuntergang war ich zurück und schaute mir den Stadtpark und die dort befindlichen Höhlen an. Jede Menge Affen turnten herum und freuten sich über Futter, das die Familien vorbei brachten. Es gab Essenstände, Jogger zogen ihre Runden und Kinder tobten im Park. Hier konnte ich gut den Abend verbringen.

Danach schlenderte ich auf den Markt und futterte mich so durch. Ein Päckchen gebratenen Reis, ein bisschen Chicken und zum Nachtisch süße unbekannte Häppchen und Kokostaler. Die sind sehr weich und werden in Eisenformen gebacken und mit Zucker bestreut. Super lecker! An die Suppe in Tüten kann ich mich nicht gewöhnen. 80% der Zutaten konnte ich gar nicht identifizieren und der Geschmack war nicht so meins.

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