Ich liebe ja Höhlen. Und hier auf Lanta gibt es gleich zwei. Mit einem sehr guten Guide und Lampen ausgerüstet machten wir, zwei Franzosen und ich, uns auf in diese Höhle. Schon der Weg ist nicht ganz einfach. Seile und Schlingpflanzen halfen uns, die hohen Stufen zu erklimmen, um zum Eingang zu kommen. Dann geht die Kletterei erst richtig los. Es ging durch schmale Spalte, über hohe Absätze und Leitern rauf und runter, an handtellergroßen Spinnen vorbei und unter Wänden voller Fledermäuse hindurch. Am Ende mussten wir durch ein 50 cm-Loch kriechen.

Die Höhle ist interessant. Neben den größeren Stalagmiten und Stalagtiten gab es recht viele kurze dicke klingende Stalagmiten und viele tiefe Spalten und hohe hohe Wände, die in neue Dome führten. In diesen Wänden waren immer wieder lange glitzernde Kalzitstreifen zu sehen, weshalb die Höhle auch Diamamthöhle genannt wird.

Spannend, anstrengend und dreckig. Eine klasse Tour mit fürsorglichem und erklärfreudigem Höhlenführer.

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