Singapur ist groß und hat große Häuser. Nach nun vier Tagen in dieser Stadt ist es auch genug. Heute langweilte sie mich. Sauber, ordentlich, geordnet, künstlich, emotionslos, anonym erlebte ich sie. Sicher ist die Architektur interessant und die bunte Mischung der Kulturen. Was mir aber fehlt ist der Kontakt zwischen den Menschen. Es gibt hier viele, klar. Jeder geht seinen Weg, schaut in sein Schlaufon, macht Selfies und checkt, ob er gut aussieht. Vielleicht isst das ja in allen Großstädten so. Da fehlt mir der Vergleich. Gefallen hat es mir in Little India, das schrieb ich ja schon. Dort war ich bisher jeden Abend.
Den Tag verbrachte ich vor Allem in den Gardens by the Bay. Richtig schön war es im Nebelwaldhaus. Ein Wasserfall besprüht die gesamte Luft, rundherum konnte man jede Menge Orchideen und andere Tropenpflanzen bestaunen und das Klima war toll.
Im Blumenhaus dominierte das Thema Chrysanthemen, es sah sehr heimisch aus. Viel zu Gucken gibt es also wieder in der Bildershow. Eine Puschelblume für Frau Waldspecht ist auch dabei.

Hier geht es z uden Blumenbildern aus den Gardens bei Flickr

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Danach lief ich Richtung Stadt, setzte ganz allein in einem Boot zum Fullertonhotel über und schaute dem Wettkampf der Drachenbootpaddler zu. Dazu gab es ein Eis aus dem Honda-Beiwagen.

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Am Esplanade verbrachte ich den Rest des Tages bei einer Tanzveranstaltung. So genial! Es ist der letzte Tag des Muara-Festivals des EraDanceTheatre. Muss man sicher nicht kennen, war aber toll. Und hier gabs dann die Emotionen. Die Gruppen, die auftraten schubsten mich zurück nach Indonesien. Alle kamen dort her oder aus Malaysia, alle in der wunderschönen Kleidung und mit diesem weichen Lächeln. Die Musik gefällt mir sehr, auch ein paar Gamelanmusiker waren dabei. Unter den Zuschauern waren jede Menge Freunde und Familienangehörige, die Stimmung machten. Ich kam rechts und links ins Gespräch und fühlte mich sofort wieder wie auf den Inseln.
Jeden Abend am Wochenende und an Feiertagen kann man wohl hier am Esplanade Openairkonzerte sehen, die Tribüne war rappelvoll.

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Spät abends lief ich am Singaporeriver entlang zur nächsten MRT-Station. Unterwegs traf ich auf viele viele Inder in traditioneller Kleidung. Einen fragte ich nach dem Grund. Sie hatten eine Zeremonie, bei der sie über’s Feuerlaufen müssen. Das wollte ich mit anschauen. Am Tempel Mariamman konnte ich zwar rein, aber es war dann aber so voll, dass es mir zu viel wurde. Die Stimmung war gewaltig, vermutlich braucht man eine Menge Adrenalin dafür. Auch in der Bahn und in Little India waren viele Gruppen von Indern unterwegs. Ist ein wirklich wichtiges Fest hier.

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