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Von Bajawa aus machte ich mich auf Richtung Norden. Ich wollte unbedingt die nördliche Küstenstraße fahren. Die Indonesier meinten, sie wäre sehr schlecht, aber mit dem Roller schon machbar. Tatsächlich war nicht alles asphaltiert, ging es in abenteuerlichen Wellen über sandige Piste, aber insgesamt war es einfacher als gedacht. Es wird viel gebaut, große Teile sind auch schon asphaltiert. In Mbay fand ich ein schönes Lokal für eine lange Pause mit gutem Essen. Am Nachmittag kam ich in Riung an und musste mich erstmal orientieren, wo denn das Zentrum ist. Ein paar Schilder zu Homestays sah ich schon, einladend schien mir keins davon. Ich fuhr erstmal zum Hafen und folgte dann einem Schild „Nirvana Lodge“. Der Name passt ja, der Preis auch, das eigene Häuschen sah nett aus, da bin ich geblieben.

Den Abend verbrachte ich mit einigen Mädels aus Deutschland und der Schweiz bei leckeren Fisch am Hafen. Und hier löste sich auch mein Visakartenproblem: eine von ihnen arbeitet in Singapur und bekommt in 2 Wochen Besuch aus Hamburg. Der Rest war nur noch Absprache und Freude.

Gemeinsam buchten wir 18 Gäste des Homestay und Freunde zwei Boote zu einer Schnorcheltour. Und die war super! Vier Spots, auch mit Strömung und immer guter Sicht wurden angefahren. Zu sehen gab es wunderhübsche Korallen und Meeresbodenbewohner, Nemos und andere Fische in groß, klein und bunt, auch kleine Barracuda und viele Seesterne in verschiedenen Farben.

alle meine Bilder von Riung bei Flickr

Eine Kostprobe:

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Schnorcheln macht hungrig und unsere Guides hatten alles dabei: frisch gefangene große Fische, Gemüse, Salate, Reis, Obst, Wasser. Die Fische kamen aufs Feuer, wir schnorchelten in der Zeit nochmal, und dann standen 20 hungrige Touris um den Bufettisch herum. Perfekt und sooo lecker!

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Zuletzt fuhren wir zur Insel der Flughunde. Sehr beeindruckend, wenn so viele riesige Bats auffliegen. Die Motoren der Boote scheuchen sie auf und jeder Touribesuch ist störend.

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Einen schönen Überblick über die vielen kleinen Insel hatte ich auf der Weiterfahrt. Es ist schon sehr einsam hier, aber man sieht schon so viel beeindruckende Natur allein auf den Fahrten. Am Hafen von Riung, dem Dorfkern wohnen die Menschen in einfachen Fischerhütten. Sie freuen sich, wenn man auf einen Schwatz stehen bleibt. Wohnen kann man in einem der vielen Homestays ab 150,-. Und die Vermieter vermitteln gerne eine Tour. Am Hafen findet man aber auch Anbieter.

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