Die Hälfte meiner Zeit auf Flores ist vorbei. Zu sehen gibt es jede Menge Vulkane, Bananenbäume, Palmen, Küste. Das Tollste sind die Floresianer: super freundlich, immer ein Lächeln im Gesicht, hilfsbereit und unkompliziert. Die Straßen sind kurvig, das Meerwasser warm und mein 125er Roller läuft gut.

Beeinträchtigt wird das Reisen sehr dadurch, dass inzwischen alle Visakarten gesperrt sind weil sie geskimmt wurden. Mit dem minimal nötigen Geld bin ich nun unterwegs und der Versand der neuen Karten nach Asien ist schwierig. Ohne engagierten Support-Mann wäre ich aufgeschmissen. Jetzt haben wir nach zweiwöchigem Bemühen eine Lösung gefunden. Botschaft, Post in Singapur, Fluggesellschaften, Goetheinstitut usw. sind leider keine Hilfe, haben zum Teil nicht mal geantwortet. Die Banken kümmern sich nur um den Versand innerhalb Deutschlands.

Leider leidet unter diesem Generve sehr meine Schreibmotivation. Wenn ich dann mal Wifi hatte kümmerte ich mich v.a. um Bankkram. Sorry!

Seit heute ist das nun gelöst und ich kann erleichtert meine restlichen zwei Wochen Indonesien genießen. Wie der Zufall spielt: neben mir wohnt heute eine junge Frau, die in Singapur bei Lufthansa/Technik arbeite und mit einer kurzen Mail einen Kollegen gebeten hat, die Karten mit nach Singapur zu bringen. Genial!

Momentan bin ich in Riung an der Nordküste von Flores. Der Plan ist es, zu schnorcheln, Flughunde zu sehen und durch die abwechslungsreiche Landschaft zu rollern. Das Fahren mit dem Roller ist auf Flores, nun ja, spannend. Jede Menge Kurven und extrem wechselnder Straßenzustand. Heute gab es kilometerlang auf 50 cm breitem steinigen Pfad durch den Wald: gut, dass das für meinen Roller reicht. Heute Abend gab es endlich mal reichlich frischen Fisch und mein Homestay ist ein lustiger Mix aus Rastapeople, moslemischer Familie und bunt zusammengewürfelter Touris.

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