Von Bajawa aus ging es an der Südküste weiter nach Osten. Durch Vulkanberge, auch vorbei an einem aktiven Vulkan, entlang mehrer Strände, durch Ende hindurch – wär hätte gedacht, dass das geht?- wand sich die Straße am Nachmittag immer höher und höher. Der Kelimutu war schon zu sehen, die Flora veränderte sich, die Jacke brauchte ich nun auch zum Wärmen.

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In Moni angekommen winkte Alex schon, der mit dem Localbus gnadenlos früh los musste. Ich hatte es da deutlich bequemer. Nach dem Einzug ins empfehlenswerte Hidaya Homestay (+62 853 3901 1310. briandanros@gmail.com) rollerten ich noch in ein paar Seitenstraßen des Dorfes. Dabei landete ich unter anderem in mehreren wesentlich schlichteren Dörfern als sie vorne an der Straße zu sehen waren. Ausschließlich Bambushäuser gab es hier, jede Menge Müll, sehr einfach und ungewaschen gekleidete Kinder, keiner sprach englisch. Diese Dörfer lebten nochmal 50 Jahre früher als die größeren an den Straßen. Was für ein Unterschied! Mein Besuch verunsicherte die Bewohner sehr. Hier kommen sicherlich kaum Besucher hin. Ich machte deshalb Quatsch mit den Kinder, lächelte breit die Frauen an und wurde ganz freundlich zum Kaffee eingeladen. Gut, dass ich für solche Situationen Kekse und Kaffeebonbons dabei habe.

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Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Kelimutu. Morgens halb vier fuhren wir mit dem Roller hoch und schauten den Sonnenaufgang an. Am Nachmittag dann nochmal, um die Farben der Seen genießen zu können.

Am Vormittag konnte ich den Roller einem Guide mitgeben, den ich schon konnte und runter laufen. Dabei kam ich durch den schön angelegten Waldgarten mit wild zwitschernden Vögeln, einige Dörfer mit Kaffeerast, Schulkindern, Fischtransport auf dem Roller und Ikat-Weberinnen und durch Reisfelder. Leider fanden meine Knie das steile Absteigen nicht so witzig und sind nun dick und gereizt. Die Dose war mein Lieblingsgetränk: süßes Wasser mit Melonengeschmack. Am Aussichtspunkt auf die Seen musste man aufpassen, dass einem die Affen nicht die Flaschen oder den Imbiss klauen.

Am Nachmittag fuhren wir nach dem Besuch des Vulkans noch zu einem Wasserfall und einer heißen Quelle. Sehr erholsam!

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