Ein erlebnisreicher Tag endet im Café bei Mangolassi. So soll es sein.

Mein Ziel waren die Berge und Reisterrassen im westlichen Bali bei Jatiluwih bei Tabanan am Berg 2276 m hohen Berg Ganung Batukaru. Auf den ersten Kilometern heute morgen sah ich ein Schild für ein Elefantencamp. Das lag wunderschön im vogelzwitschernden Wald. Erstmal die Geräusche genießen und Palmen gucken. Geguckt, gequatscht, nein reiten wollte ich nicht. Die Elis waren alle recht jung, sie mussten am Ende der Reittour durch’s Wasserbecken, damit es schöne Fontänenfotos gab. Nebenan wohnten noch zwei Bären, ich glaube, Kragenbären. Einsam liefen sie jeder in seinem Gehege ihre Runden. Nicht schön.

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Nicht weit davon demonstrierte eine Schokoladenfabrik ihre Herstellung. Probieren konnte man auch. Sehr sehr lecker! Pod hieß die ganze Anlage. Wer also exklusive balinesische Schoki sucht ist hier richtig. Wirklich gut, anschaulich erklärt und im Café nebenan kann man sich entspannen.

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Diesen Tag lang bin ich ausschließlich nach der OsmAnd-Karte gefahren. Die „kürzeste Route“ macht Spaß. Manchmal landet man auf super Offroadstrecken oder einfach sau schlechten Straßen. Das Rollerchen zockelt überall durch. Die unprofilierten Reifen rutschen bergab fröhlich hin und her. Aber das Teil wiegt ja nix, also egal.

Kreuz und quer führte es mich durch die Pampa und die Dörfer. Jede Menge Reisterrassen und halt balinesisches Landschaft. Lange saß ich in der Sonne und genoss den Ausblick. Und wieder ging es steil hinunter in die tief eingeschnittenen Täler. Von dort nutzen die Balinesen das Wasser, um die Reisfelder zu bewässern. Subak heißt „verbundenes Wasser“, so werden die vielen künstlichen Wasserläufe genannt.

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Vom Vulkan war nicht viel zu sehen, der lag in den Wolken. In einem Dorf machte ich Pause und aß im Warung Maisbällchen mit Ei. Vielleicht gewagt, doch gut vertragen. Scharf und richtig lecker. Und mit schönem Blick über die Reisfelder.

Wieder über grottenschlechte Piste als Verbindungsweg fuhr ich zum Tempel im Wald Pura Batukaru. Stille. Vögel. Außer einem alten Balinesen am Eintritt war sonst keiner da. Er erzählte ein bisschen von der bewegten Geschichte des Tempels und schickte mich dann allein auf Entdeckungstour.

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Wunderschön bepflanzte Gärten und Straßenränder konnte ich auf der Fahrt hinunter nach Süden bewundern. Überall waren große Dachen in der Luft. In einem Dorf fand ich den Startplatz und schaute eine Weile zu. Die Glücksbringer sind ein großes Hobby der Balinesen.

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Zurück in Ubud hatte ich nur 80 Kilometer mehr auf dem Tacho. Aber so viel gesehen! Erster Anlaufpunkt war wieder „mein“ Cafe, um einen leckeren Mangolassi zu trinken und anzukommen.

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