Sehr gut ausgeschlafen startete ich in den langen Tag über drei 5000er und 260 Kilometer.

Wie immer aß ich Omelette und Tee zum Frühstück, alle dicken Klamotten und sogar die Maske übergezogen ging es gegen 6.00 los. Die Kälte verzog sich bald und ein Teil nach dem anderen konnte im Packsack verschwinden. Die Sonne brannte, die Enfield brummelte, der Tag wurde perfekt.

Später werde ich hier eine Menge Bilder einfügen. Jetzt könntet ihr die Bilder anderer Mopedfahrer auf dem Manali-Leh-Highway anschauen. Schaut euch nur die mit Sonne an. So war’s bei uns.

Für mich gab es nur ein permanentes WOW!

Sonne, Berge, Weite, Sand, Farben, Wind, Kurven, Schluchten, perfekte bis katastrophale Piste, kaum Verkehr. Die Enfield macht Spaß.

Besonders gefallen haben mir die 1000 verschiedenen Felsformationen. Bunt leuchteten blaue, gelbe und rote Farben im Sonnenlicht. Viel zu sehen gab es ständig.

Auf den drei großen Pässen genossen wir die Aussicht, unterhielten uns mit anderen Reisenden, ein Teilnehmer hing seine Gebetsfahnen in den Wind.

Der letzte Große war der Tagelang La, der zweithöchste Pass der Welt. 🌏

Ab dort bekam meine Gruppe die Raserei – nun war der Asphalt sehr gut. Ich brummelte mich durch die Serpentinen und Schluchten mit genialen Ausblicken hinunter, hielt an kleinen Tempeln und genoss sehr das freie Fahren. Die letzte Schlucht war besonders beeindruckend. Mal schmal, mal breit hatte sich der in die Felsen geschnitten. Felsstreifen standen nach intensiver Erosion weit ins Tal hinein, bunte Farbstreifen zeugten von bewegter Plattenhebung vor ein „paar“ Jahren.

Der Fluss mündete in den Indus. Ab hier wurde die Fahrt anstrengend, viel Verkehr, Wärme und Gegenwind nervten. Die lange Einfahrt nach Leh entlang der Militärgebiet und durch endlose Dörfer zog sich, dann noch stauender Stadtverkehr und endlich parkten wir vor dem Hotel La Buddha.

OM MANI PADME HUM. Wir haben es geschafft!

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